Kritische Rohstoffe: Das steckt hinter dem Begriff

Der Großteil der Industriemetalle im TRADIUM Sachwert-Sortiment wird von der Europäischen Union als kritisch eingestuft. Steigende Nachfrage bei begrenztem Angebot machen Kritische Rohstoffe zu attraktiven Sachwerten und einem wichtigen Baustein für moderne Portfoliodiversifizierung.

Die wichtigsten Fakten zu Kritischen Rohstoffen​

Definitionen, Listen und Sachwert-Potential

In diesem Beitrag erklären wir, was genau unter Kritischen Rohstoffen zu verstehen ist. Dabei ist zu beachten, dass es eine allgemeingültige, globale Definition von Kritischen Rohstoffen nicht gibt. Vielmehr wird die Bezeichnung jeweils regional abhängig von staatlichen Institutionen definiert, meist im Zuge der Erstellung von Listen Kritischer Rohstoffe. Diese Einordnungen dienen in der Regel der politischen Zielsetzung und Priorisierung. Der Beitrag stellt zunächst die Definition und Liste der Europäischen Union vor und gibt anschließend einen Überblick über die zentralen Listen und Begriffsverständnisse auf internationaler Ebene.

INHALT

    Kritische und Strategische Rohstoffe in der EU

    Kritische Rohstoffe

    Kritische Rohstoffe, oft auch englisch Critical Raw Materials oder kurz CRM, sind nach EU-Definition nicht-energetische Rohstoffe (keine Brennstoffe), die für die Wirtschaft von hoher Bedeutung sind, gleichzeitig aber ein hohes Versorgungsrisiko aufweisen. Die Materialien sind essenziell für zahlreiche Industriebranchen und innovative Technologien, jedoch überwiegend nur begrenzt verfügbar. Oft dominieren einzelne Lieferländer den Markt. Viele Länder der EU sind damit stark abhängig von Importen. Relevant für die Analyse der Versorgungssicherheit sind seit 2020 zwei potenzielle Engstellen in der Lieferkette: Die Gewinnungsphase, welche die Förderung von Erzen und die Herstellung von Konzentraten umfasst, und die Verarbeitungsphase, womit die Trennung, Raffination sowie die chemische und metallurgische Weiterverarbeitung der Rohstoffe gemeint ist.

    Kritische Rohstoffe Strategische Technologien

    Kritische Rohstoffe in der EU

    (Stand: 2023)

    Aluminium/Bauxit, Antimon, Arsen, Baryt, Beryllium, Bismut, Borate, Feldspat, Flussspat, Gallium, Germanium, Hafnium, Helium, Indium, Kobalt, Kokskohle, Kupfer, leichte Seltene Erden (Cerium, Lanthan, Neodym, Praseodym, Samarium), Lithium, Magnesium, Mangan, natürlicher Graphit, Nickel, Niob, Phosphatgestein, Phosphor, Platingruppenmetalle (Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium), Scandium, schwere Seltene Erden (Dysprosium, Erbium, Europium, Gadolinium, Holmium, Lutetium, Terbium, Thulium, Ytterbium, Yttrium), Siliziummetall, Strontium, Tantal, Titanmetall, Vanadium und Wolfram.

    Schon 2011 veröffentlichte die Europäische Kommission die erste moderne Liste Kritischer Rohstoffe in ihrer heutigen politischen Bedeutung. Diese umfasste 14 Rohstoffe. Seitdem wird die Liste etwa alle drei Jahre aktualisiert und erweitert. 2014 waren es bereits 20 Rohstoffe, 2017 folgten 27, 2020 dann 30. Die aktuelle Liste von 2023 enthält nun 34 Rohstoffe (inklusive drei Rohstoffgruppen).

    Strategische Rohstoffe

    Im Rahmen des im Mai 2024 in Kraft getretenen EU Critical Raw Materials Acts (CRMA) wurde offiziell eine Unterkategorie „strategische Rohstoffe“ in der Liste eingeführt. Insgesamt 17 Rohstoffe (inklusive drei Rohstoffgruppen) werden nun zusätzlich als strategisch kategorisiert. Während alle Strategischen Rohstoffe per se kritisch sind, erfüllen sie darüber hinaus zusätzliche Kriterien: Sie sind unentbehrlich für langfristige politische oder technologische Ziele, so dass die EU eine gezielte Versorgungssicherheit anstrebt. Diese Rohstoffe sind für die EU entscheidend für fünfzehn Schlüsseltechnologien in fünf strategischen Sektoren: Erneuerbare Energien, Elektromobilität, energieintensive Industrie, Digitalwirtschaft sowie Luft- und Raumfahrt/Verteidigung. 

    Damit vollzog sich auch eine Schwerpunktverschiebung in der Bewertung von Kritikalität. So wurden nun Kupfer und Nickel wegen ihrer strategischen Bedeutung als kritisch eingestuft, obwohl diese die üblichen Kriterien der Kritikalität beim Versorgungsrisiko nicht ganz erfüllen. Die EU passt damit ihre Bewertung an veränderte Rahmenbedingungen an. Welche Rohstoffe als kritisch gelten, ist flexibel und hängt von geopolitischen Entwicklungen ab. Technologischer Fortschritt und die Sicherung moderner Lebensstandards erfordern eine vorausschauende Planung und die Absicherung des zukünftigen Bedarfs.

    Strategische Rohstoffe in der EU

    (Stand: 2024)

    Bismut, Bor, Gallium, Germanium, Kobalt, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Naturgrafit, Nickel, die Platingruppenmetalle (Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Iridium), schwere (Dysprosium, Erbium, Europium, Gadolinium, Holmium, Lutetium, Terbium, Thulium, Ytterbium, Yttrium)  und leichte Seltene Erden (Cerium, Lanthan, Neodym, Praseodym, Samarium), Siliziummetall sowie Titan und Wolfram.

    Damit vollzog auch sich eine Schwerpunktverschiebung in der Bewertung von Kritikalität. So wurden nun auch Kupfer und Nickel wegen ihrer strategischen Bedeutung als kritisch eingestuft, obwohl diese die üblichen Kriterien der Kritikalität beim Versorgungsrisiko nicht ganz erfüllen. Die EU passt damit ihre Bewertung an veränderte Rahmenbedingungen an. Welche Rohstoffe als kritisch gelten, ist flexibel und hängt von geopolitischen Entwicklungen ab. Technologischer Fortschritt und die Sicherung moderner Lebensstandards erfordern eine vorausschauende Planung und die Absicherung des zukünftigen Bedarfs.

    Listen Kritischer Rohstoffe im Überblick

    Im Folgenden werden die wichtigsten Listen Kritischer Rohstoffe aufgeführt.

    Australien

    Australien hat zwei Listen, die Critical Minerals List und die kürzere Strategic Materials List, mit Materialien, deren Versorgung derzeit nicht kritisch gefährdet ist. Die australischen Listen wurden erstmals 2023 als Teil der Critical Minerals Strategy 2023–2030 publiziert und 2024 erweitert. Aktuell gelten in dem Land 31 Rohstoffe als kritisch und fünf als strategisch.
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    China

    China veröffentlicht aktuell keine offene Kritische-Rohstoff-Liste. Es gibt separate Exportkontroll- oder Ressourcen-Kataloge (z. B. seltene Metalle, strategische Metalle), die teilweise als „strategisch“ gelten. Diese sind jedoch nicht direkt äquivalent zu westlichen Listenkonzepten und werden nicht regelmäßig als nationale Liste aktualisiert. Zuletzt wurde 2016 als Teil des National Mineral Resources Plans (2016-2020) eine Liste von 24 “strategischen Mineralien” definiert.
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    EU

    Die EU Critical Raw Materials List wurde erstmals 2011 publiziert und wird seitdem etwa alle drei Jahre im Kontext der Study on the Critical Raw Materials for the EU aktualisiert. Die aktuelle EU-Liste Kritischer Rohstoffe ist von 2023 und enthält 34 Rohstoffe.
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    Indien

    Indien hat 2023 erstmals eine offizielle Liste kritischer Rohstoffe veröffentlicht. Die Liste, herausgegeben vom Ministerium für Bergbau und Energie, umfasst 30 Mineralien und Metalle.
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    Japan

    Japans erste Liste Kritischer Rohstoffe stammte von 2012 und enthielt 30 Rohstoffe. Im Rahmen seiner Wirtschaftssicherheitsstrategie hat das Ministry of Economy, Trade and Industry (METI) diese 2023 auf 35 kritische Mineralien erweitert.
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    Kanada

    Kanada veröffentlicht seit 2021 eine Liste kritischer Mineralien, die zuletzt 2024 auf 34 Rohstoffe erweitert wurde.
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    Südafrika

    Das Department of Mineral and Petroleum Resources veröffentlichte 2025 im Rahmen der Critical Minerals and Metals Strategy South Africa eine Liste der Kritischen Rohstoffe.
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    Südkorea

    Das Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MOTIE) veröffentlichte 2023 im Rahmen der „Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Rohstoffen“ eine Liste von 33 kritischen Mineralien. Unter diesen werden 10 als strategisch kritisch priorisiert.
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    USA

    Die Liste der kritischen Rohstoffe der Vereinigten Staaten wird seit 2018 vom United States Geological Survey (USGS) publiziert und alle drei Jahre überarbeitet. Die aktuelle US-Liste wurde 2025 auf 60 Kritische Mineralien erweitert. Die wesentlich höhere Zahl im Vergleich zu den meisten anderen Listen erklärt sich vor allem aus der Tatsache, dass der US Geological Survey alle schweren und leichten Seltenen Erden sowie die Platingruppenmetalle einzeln aufzählt, während die Mehrzahl globaler Listen diese in Gruppen zusammenfasst.
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    Vereinigtes Königreich (UK)

    Das Vereinigte Königreich hat 2021 basierend auf einer Bewertung des British Geological Survey erstmals eine kritische Rohstoffliste definiert. Ursprünglich umfasste sie 17 Mineralien. 2023 erweiterte UK den Fokus über die eng definierte Kritikalitätsliste hinaus. Die Überarbeitung führte zu einer deutlich umfangreicheren Liste von nun 34 kritischen Rohstoffen.
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    Listen Kritischer Rohstoffe: Einordnung und Vergleich

    Inzwischen, vermehrt seit den frühen 2020er Jahren, erstellen neben der EU auch weitere Länder und Regionen eigene Listen Kritischer Rohstoffe. Der übergeordnete Trend weltweit ist dabei klar erkennbar. Dekarbonisierung, Digitalisierung und Militarisierung führen dazu, dass immer mehr Staaten die gleiche Gruppe von Mineralien als kritisch oder strategisch identifizieren. Die Listen weisen zahlreiche Ähnlichkeiten auf:

    Publikationsrhythmus:
    Die Listen werden fast alle im Drei-Jahres-Rhythmus publiziert, aber mit Blick auf geopolitische Ereignisse fortlaufend aktualisiert.

    Kategorisierung:
    Die westlichen Listen haben größtenteils ähnliche Bewertungsmethoden (Relevanz und Versorgungsrisiko). Auch ist die Auswahl der Rohstoffe im Kern ähnlich, da alle auf die Anforderungen der grünen und digitalen Technologien sowie den Trend zur weltweiten Aufrüstung reagieren. Schlüsselrohstoffe auf fast allen Listen sind: Antimon, Bismut, Gallium, Germanium, Graphit, Kobalt, Lithium, Nickel, Niob, Phosphor, Platingruppenmetalle, Seltene Erden, Tantal, Vanadium und Wolfram.

    Abstufungen:
    Immer mehr Kritische-Rohstoff-Listen führen Abstufungen von Kritikalität ein. Grob lässt sich eine Unterscheidung von akuter und potenzieller Kritikalität ausmachen. So markiert die EU mit der Unterkategorie strategisch Rohstoffe, die für langfristige Ziele benötigt werden, und nimmt damit auch Materialien in die Liste der Kritischen Rohstoffe auf, die strenggenommen noch nicht kritisch sind. Südkorea verfährt ähnlich und definiert Rohstoffe auf seiner Liste Kritischer Rohstoffe mit besonderer Relevanz als strategisch kritisch. Australien trennt kritische und strategische Rohstoffe (für wichtige Metalle ohne konkretes Versorgungsrisiko) in zwei Listen, verfolgt aber einen ähnlichen zweistufigen Ansatz.

    Fallbeispiel Kupfer
    Japan zählt Kupfer schon lange zu seinen Kritischen Rohstoffen, da das Land rohstoffarm ist und Kupfer in enorm vielen Anwendungen (vom Kabel bis zum Elektromotor) benötigt. Westliche Länder haben Kupfer bis vor Kurzem nicht als kritisch eingestuft. Inzwischen nähert sich der globale Konsens Japans Evaluation an.  Zudem können bei der Verarbeitung viele Kritische Rohstoffe als Nebenprodukte gewonnen werden, wie Antimon, Bismut, Gold, Iridium, Palladium, Platin, Rhenium, Ruthenium, Silber, Tellur oder Nickel. In der EU und in Australien wanderte Kupfer 2023 auf die Liste der Kritischen Rohstoffe, die USA zogen 2025 nach.

    Unterschiede in den Listen Kritischer Rohstoffe ergeben sich vor allem aus der jeweiligen Wirtschaftsstruktur und der Ressourcenbasis der jeweiligen Länder und Regionen. Abweichungen entstehen dort, wo Länder unterschiedliche Prioritäten, lokale Sicherheiten oder politische Herangehensweisen haben.

    Diversifizierung oder Marktmacht:
    Importabhängigere Länder wie etwa das Vereinigte Königreich, Japan oder die Mitgliedsstaaten der EU legen den Fokus auf die Diversifizierung von Lieferketten. Listen bilden die Basis für gezielte Handelsabkommen und eine Stärkung der heimischen Förderung bestimmter Rohstoffe zum Zwecke der Rohstoffsicherheit. Rohstoffreichere Länder setzen sich hingegen größere Ziele.

    Einige nationale Listen berücksichtigen daher auch die Potenziale zur Eigenproduktion von Rohstoffen: Kanada und Australien definieren einen Rohstoff nur dann als “kritisch”, wenn neben einem Versorgungsrisiko auch die Chance besteht, ihn künftig im eigenen Land zu fördern. Die Kategorisierung als „kritisch“ wird dabei nicht nur zum Marker für Versorgungsrisiken, sondern ebenso zum politischen Fundament für eine Neuausrichtung als Exporteur eines Rohstoffes. Die USA verbinden eine Zukunft als Exportnation kritischer Rohstoffe oft direkt mit dem Ziel einer Übernahme von Chinas Marktmacht (Link zu anderem Blogbeitrag).

    Afrikanische Länder führen mit Ausnahme von Südafrika keine formellen Kritikalitätslisten, die mit derjenigen der EU vergleichbar ist. Der Kontinent ist zentraler Lieferant vieler kritischer Rohstoffe. Statt der analytischen Bewertungen von Kritikalität liegt der Schwerpunkt der Auseinandersetzung mit Rohstoffkritikalität hier vor allem auf der Umsetzung innenpolitischer und wirtschaftspolitischer Ziele. Zu diesen gehören Rohstoffsouveränität (etwa durch Exportverbote für unverarbeitete Rohstoffe) und der Aufbau lokaler Wertschöpfung durch verpflichtende Verarbeitung im Herkunftsland. Aktuell werden die Rohstoffe zwar oft in Afrika gefördert, aber in China weiterverarbeitet. Kritische Rohstoffe werden daher in Südafrika definiert als “minerals that are essential for the overall economic development, job creation, industrial advancement and contribution to national security.”

    Landwirtschaft:
    Landwirtschaftliche Interessen stehen nicht im Zentrum der Zielsetzungen des EU Critical Raw Material Acts wie auch der meisten Listen Kritischer Rohstoffe. Obwohl Phosphatgestein und Phosphor fast immer als kritisch aufgelistet werden, werden für die Bewertung von Rohstoffen meist ausschließlich Zukunftstechnologien und nationale Sicherheit als relevante Faktoren betont. Ausnahme ist Indien, wo landwirtschaftlich wichtige Rohstoffe wie Phosphor und Kalium (Pottasche) mit dem expliziten Ziel der Düngemittelversorgung mit auf die Kritische Rohstoffliste aufgenommen wurden.

    Brennstoffe:
    Während die EU-Liste nur nicht-energetische Rohstoffe aufführt, berücksichtigen die USA strategisch wichtige Energierohstoffe wie Uran (für Kernenergie).

    Publikationskontext:
    Listen kritischer Rohstoffe dienen Regierungen als strategisches Steuerungsinstrument. Sie machen nicht nur auf wirtschaftlich bedeutsame und Materialien mit erhöhtem Versorgungsrisiko aufmerksam, sondern schaffen auch die Grundlage für gezielte politische Maßnahmen. Eine solche Einstufung kann Förderprogramme für Exploration und Bergbau initiieren, Investitionen in Verarbeitung und Recycling anstoßen, Handelsabkommen oder strategische Partnerschaften begründen und Forschungsinitiativen zur Substitution unterstützen. Einige Länder veröffentlichen daher keine alleinstehende Liste Kritischer Rohstoffe, sondern inkludieren die Bewertung der Kritikalität von Rohstoffen direkt in konkrete politische Strategien.

    Japan hat etwa keine zentrale, einsehbare „offizielle Liste“ kritischer Rohstoffe. Stattdessen arbeitet Japan mit sektorbezogenen Klassifikationen und gezielten staatlichen Förder- und Sicherungsmaßnahmen – ein stark politisch und präventiv gesteuerter Ansatz, der trotzdem klar definiert, welche Rohstoffe strategisch kritisch sind. Die USA führen neben der Liste des United States Geological Survey noch eine Liste kritischer Materialien des Energieministeriums und eine der Defense Logistics Agency des Pentagons.

    Obwohl in der EU schon 2011 Arbeitsgruppen mit den Inhalten der ersten Kritischen Rohstoffliste gearbeitet haben, ist mit den Maßnahmen des EU Critical Raw Material Acts die Liste endgültig deutlich zu einem strategisches Werkzeug innerhalb politischer Agenden geworden.

    TRADIUM-Sachwertportfolio: eine strategisch wichtige Auswahl Kritischer Rohstoffe

    Wie Kritische Rohstoffe verstärkt in das Bewusstsein von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft rücken, so finden sie auch zunehmend als Sachwert Beachtung. Die Rohstoffe sind, wie die Definitionskriterien der globalen Listen Kritischer Rohstoffe zeigen, von strategischer Bedeutung für Wachstumsmärkte (Erneuerbare Energien, Elektromobilität, energieintensive Industrie, Digitalwirtschaft, Luft- und Raumfahrt) sowie die Sicherheit eines Landes. Ihre Verfügbarkeit ist begrenzt.

    Die Attraktivität dieser Nischenmetalle als Sachwert beruht daher vor allem auf einem einfachen Marktmechanismus:

    Enges Angebot bei wachsender Nachfrage.

    TRADIUM bietet eine Reihe ausgesuchter Technologiemetalle, Seltener Erden und Edelmetalle als Sachwert an. Viele dieser Rohstoffe werden von der EU als kritisch und strategisch eingestuft.

    Kritisch & strategisch: Gallium, Germanium, Seltene Erden, Platingruppenmetalle.
    Kritisch: Hafnium, Antimon und Bismut.

    Alle anderen Rohstoffe im TRADIUM-Sachwertportfolio sind, wenn nicht auf der EU-Liste, auf anderen globalen Listen Kritischer oder Strategischer Rohstoffe zu finden.

    Für Käufer physischer Rohstoffe als Sachwert kann der Status kritisch bzw. strategisch die Chance auf Wertsteigerung bedeuten. Er signalisiert knappe, schwer substituierbare Materialien, deren Angebot strukturell begrenzt ist, während die Nachfrage durch Zukunftstechnologien wächst. In solchen Märkten können Lieferengpässe oder Nachfrageschübe überproportional auf die Preise wirken. Viele kritische Rohstoffe entstehen nur als Nebenprodukte der Gewinnung anderer Metalle. Ihre Förderung ist kaum skalierbar, da sie an die Produktion der Hauptmetalle gebunden ist. Treffen diese Angebotsgrenzen auf steigenden Bedarf, sind deutliche Preisbewegungen möglich.
    -> Das aktuelle Sachwertportfolio der TRADIUM GmbH

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