TRADIUM hat das Portfolio für rohstoffinteressierte Privatkäufer um drei neue Sachwerte erweitert, die ab sofort erworben werden können. Wir erklären, warum diese Rohstoffe großes Potenzial haben – den Auftakt macht Antimon.
Mit Antimon nimmt TRADIUM ein strategisches Metall in das Portfolio auf, dessen Markt stark von geopolitischen Rahmenbedingungen geprägt ist.
Rohstoff mit vielfältigen Anwendungen
Antimon ist aus zahlreichen Schlüsselindustrien nicht wegzudenken. Es wird unter anderem in Autobatterien, Flammschutzmitteln, Solaranlagen, Halbleitern sowie in Legierungen für die Militär- und Sicherheitstechnik eingesetzt. Die Nachfrage ist damit eng geknüpft an die technologische Entwicklung, die fortschreitende Energiewende und sicherheitspolitische Rahmenbedingungen.
Neue Lieferquellen bringen Bewegung in den Markt
Gleichzeitig ist der Markt klein und stark konzentriert. China stellt seit Jahrzehnten nicht nur den Großteil der weltweiten Förderung, sondern verfügt auch über das nötige Know-how zur Weiterverarbeitung. Zwar haben sich inzwischen neue Lieferquellen etabliert und für mehr Bewegung im Markt gesorgt. Diese Entwicklung trägt dazu bei, die extreme Knappheit etwas abzumildern, ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Sensibilität des Antimon-Marktes gegenüber politischen Entscheidungen und internationalen Spannungen. China bleibt dennoch weiterhin führend bei der Herstellung qualitativ hochwertiger Antimonprodukte und sichert sich eine starke Marktposition.
Warum ist Antimon spannend als physischer Sachwert?
- stark begrenzte Verfügbarkeit
- zentrale Rolle in Energie-, Verteidigungs- und Elektronikanwendungen
- klare strategische Bedeutung in EU- und US-Rohstoffpolitik
Antimon ist ein klassischer „Frühindikator“: Wer erkennt, wie politische Entscheidungen neue Knappheiten schaffen, wird hier zeitig aktiv.
Antimon zeigt geopolitische Entwicklungen frühzeitig an
In kaum einem Metall spiegeln sich die Umbrüche der globalen Wirtschaftsordnung so deutlich wider wie in Antimon: Nachdem China im September 2024 strikte Exportkontrollen auf Antimon und daraus abgeleitete Produkte verhängt hatte, kamen die Lieferungen in die EU und die USA praktisch zum Erliegen. Seit Oktober 2024 weisen chinesische Zollstatistiken keinerlei Exporte mehr in diese Regionen aus. Der Markt durchlief daraufhin 2025 eine außergewöhnliche Verwerfungsphase mit teils sehr hohen Preisen.
Antimon jetzt als Sachwert bei TRADIUM
Frank Meier, Rohstoffexperte bei TRADIUM, zum neuen Sachwert: „Antimon ist ein Rohstoff mit besonderem Potenzial und jetzt auch als Sachwert verfügbar. Nach den Exportrestriktionen aus China im September 2024 haben neue Lieferquellen den Markt belebt und für mehr Dynamik gesorgt. Das vielseitig eingesetzte Metall reagiert sensibel auf geopolitische Entwicklungen. Wer den Markt aufmerksam beobachtet, kann dieses Wissen bei der Diversifizierung seines Portfolios mit Strategischen Metallen gezielt nutzen.“
In den kommenden Wochen stellt TRADIUM die weiteren neuen Sachwerte im Portfolio vor und beleuchtet deren Marktumfeld, Einsatzgebiete und Rolle für die Diversifizierung.
Neben Technologiemetallen umfasst das Angebot auch Seltene Erden und alle gängigen Edelmetalle. Gemeinsam ist diesen Sachwerten, dass ihre industrielle Bedeutung wächst, während Förderung und Verfügbarkeit strukturell begrenzt bleiben. Welche Auswirkungen das haben kann, haben zuletzt unter anderem die Seltenen Erden gezeigt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag „Seltene Erden aus Privatbesitz versorgen Europas Industrie“.